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Europaletten im Container: Wie viele passen in 20 und 40 Fuß?

Wie viele Paletten passen in einen Container? 20 Fuß: 11 Europaletten, 40 Fuß: 24–25. Dazu GMA-, Industrie- und T11-Paletten, Anordnung und doppelt gestapelte Ladung.

Aktualisiert: 2026-09-26

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Wie viele Europaletten passen in einen Container? Einlagig sind es im 20-Fuß-Container 11 und im 40-Fuß-Container 24–25. Bei GMA-Paletten und Industriepaletten liegen die Werte darunter. Welcher Wert am Ende tatsächlich erreicht wird, entscheidet die Anordnung der Paletten auf dem Containerboden – nicht allein die Bodenfläche.

Palettengröße20 Fuß (20DC)40 Fuß (40DC · 40HC)
Europalette 1.200 × 800 mm1124–25
Industriepalette 1.200 × 1.000 mm9–1021–22
GMA-Palette 48 × 40 Zoll1020
T11-Palette 1.100 × 1.100 mm1020

Werte gelten für eine Lage auf dem Boden. Doppelt gestapelt verdoppelt sich die Anzahl – aber nur, wenn Ladehöhe, Stauchwiderstand der unteren Kartons und Nutzlast es erlauben (dazu unten mehr).

Warum Paletten nie genau an die Seitenwand passen

Standardcontainer gehören zur Normreihe ISO 668 (iso.org). Die Norm legt allerdings nur Mindestinnenmaße fest, die tatsächlichen Werte veröffentlichen die Reedereien, und sie weichen je nach Hersteller um einige Millimeter ab. Ein 40-Fuß-Standardcontainer misst innen rund 12.032 × 2.352 mm, ein 20-Fuß-Container rund 5.900 × 2.352 mm. Je nach Reederei liegt die Innenbreite bei 2.350–2.352 mm. Alle Maße im Detail finden Sie im Leitfaden zu den Containermaßen.

Keine der gängigen Palettengrößen teilt diese Breite ohne Rest:

  • Europalette längs neben quer: 1.200 + 800 = 2.000 mm
  • zwei GMA-Paletten nebeneinander: 2 × 1.016 = 2.032 mm
  • Industriepalette längs neben quer: 1.200 + 1.000 = 2.200 mm
  • zwei T11-Paletten nebeneinander: 2 × 1.100 = 2.200 mm

Bei jeder Anordnung bleibt also an der Seite und am Ende ein Rest. Palettenmaße haben sich an Lkw-Ladeflächen und Lagerregalen orientiert, nicht am Seecontainer – deshalb geht die Rechnung nie ganz auf.

25 Europaletten im 40-Fuß-Container: die Anordnung 15 + 10

Die Europalette nach EPAL-Standard (epal-pallets.org) misst 1.200 × 800 mm. Auf 25 Stück kommt man im 40-Fuß-Container nur mit zwei unterschiedlich ausgerichteten Reihen:

  • Reihe 1: 800-mm-Seite in Längsrichtung – 12.032 ÷ 800 = 15 Paletten
  • Reihe 2: 1.200-mm-Seite in Längsrichtung – 12.032 ÷ 1.200 = 10 Paletten

Zusammen belegen beide Reihen 1.200 + 800 = 2.000 mm Breite. Übrig bleiben 352 mm, also rund 350 mm. In der Länge haben beide Reihen je 32 mm Luft (12.032 − 12.000), die Paletten stehen damit bis auf etwa 30 mm an der Tür.

Maßstäblicher Grundriss eines 40-Fuß-Containers: 15 Europaletten (800-mm-Seite längs) + 10 (1.200-mm-Seite längs) = 25, ungenutzte Breite ca. 350 mmOben: 15 Stück, 800-mm-Seite längs · unten: 10 Stück, 1.200-mm-Seite längs= 25 Palettenungenutzte Breite ca. 350 mm40-Fuß-Container, innen ca. 12.032 × 2.352 mm – Draufsicht, Tür rechts
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Im 20-Fuß-Container funktioniert dieselbe Anordnung: 5.900 ÷ 800 = 7 plus 5.900 ÷ 1.200 = 4, zusammen 11 Europaletten.

Richtet man alle Paletten gleich aus, sinkt die Zahl deutlich. Mit der 1.200-mm-Seite längs stehen zwei Paletten nebeneinander, das ergibt 10 × 2 = 20. Mit der 800-mm-Seite längs passt nur eine in die Breite, also 15. Mehr als 20 sind mit einheitlicher Ausrichtung nicht möglich, im 20-Fuß-Container sind es 4 × 2 = 8. Die häufig genannten 24 entstehen deshalb nicht durch eine einheitliche Ausrichtung, sondern durch die Anordnung in zwei Reihen mit einer Palette weniger in der langen Reihe (14 + 10). So gewinnt man Spielraum gegenüber den knappen 32 mm und belädt schneller.

Der Streifen von rund 350 mm an der Seitenwand ist schmaler als die kürzeste Seite einer Europalette (800 mm). Dort steht in keiner Ausrichtung eine Palette. Nutzen lässt er sich nur mit Kartons, die man unpalettiert direkt auf den Boden stellt.

GMA-Paletten: warum bei 20 Schluss ist

Die GMA-Palette ist das US-Standardmaß von 48 × 40 Zoll, also 1.219 × 1.016 mm. Zwei davon nebeneinander belegen 2.032 mm Breite, 320 mm bleiben frei. Stellt man sie in geraden Zweierreihen mit 1.219 mm Tiefe, ergibt 12.032 ÷ 1.219,2 abgerundet 9 Reihen, also 18 Paletten. In die restlichen 1.059 mm am Ende passt noch eine quer gestellte Palette – macht 19.

Mehr holt das sogenannte Pinwheel-Muster heraus (wörtlich „Windrad“): Vier Paletten liegen jeweils um 90° gedreht um ein Quadrat herum und bilden einen Block von 2.235 × 2.235 mm (1.219,2 + 1.016). Kombiniert man solche Blöcke mit geraden Reihen, passen in den 40-Fuß-Container höchstens 20 GMA-Paletten. Im 20-Fuß-Container gehen zwei Blöcke (4.470 mm) und eine gerade Reihe (1.219 mm) auf, zusammen 5.690 mm bei 5.900 mm Innenlänge – das ergibt 10.

Egal welche Palette: An der Seitenwand und am Ende bleiben meist 300–500 mm ungenutzt. Genau hier verliert palettierte Ware Volumen gegenüber unpalettiert verladenen Kartons. Wie viel Kubikmeter ein Container tatsächlich aufnimmt, zeigt der Leitfaden Kubikmeter pro Container.

Doppelt stapeln: vier Prüfpunkte vor der Buchung

Doppelt gestapelt verdoppelt sich die Palettenzahl auf dem Papier. Ob das in der Praxis hält, hängt an vier Punkten:

  1. Stauchwiderstand der unteren Lage. Die Kartons der unteren Palette tragen das volle Gewicht der oberen. Wie man den Stauchwiderstand (BCT) berechnet, erklärt der Leitfaden Kartons pro Palette.
  2. Ebene Oberseite. Ist die oberste Kartonlage uneben, lastet die obere Palette auf wenigen Kartons – es entstehen Punktlasten, die einzelne Kartons eindrücken.
  3. Gewicht. 2 × 25 Europaletten zu je 600 kg ergeben 30.000 kg. Die Nutzlast eines 40-Fuß-Standardcontainers liegt bei rund 28.800 kg (Reederei 28.750 kg, Rechner 28.800 kg). Das Gewicht ist also ausgeschöpft, bevor der Platz voll ist. Details zu Gewichtsgrenzen und zur bestätigten Bruttomasse (Verified Gross Mass, VGM) stehen im Leitfaden Containergewicht und VGM.
  4. Lastverteilung. Ein Slip-Sheet (Zwischenlage aus Karton oder Kunststoff) oder eine Sperrholzplatte zwischen den Lagen verteilt die Last und kostet wenig.

Hinzu kommt die Höhe. Ein 40-Fuß-High-Cube ist innen rund 2.695–2.700 mm hoch, die Türöffnung misst aber nur 2.585–2.597 mm. Maßgeblich für die Gesamthöhe beider Lagen ist deshalb die Tür. Beim 40-Fuß-Standardcontainer ist die Türöffnung 2.280–2.292 mm hoch.

Wird die untere Lage gequetscht, trifft es selten nur eine Palette – der Schaden kann sich über die gesamte untere Lage im Container ausbreiten. Er entsteht langsam während der Seereise und fällt meist erst beim Entladen auf. Faustregel: Wenn die unteren Kartons die obere Palette nicht mit deutlicher Reserve tragen, besser einen zusätzlichen Container buchen oder unpalettiert verladen.

Rechenbeispiel: Wenn bei 25 Paletten das Gewicht knapp wird

Nehmen wir an, ein Versender will 25 Europaletten in einem 40-Fuß-Container verschiffen. Pro Palette sind 1.100 kg Ware geladen, dazu kommt das Eigengewicht der Palette von etwa 25 kg:

25 × 1.125 kg = 28.125 kg ≈ 28,1 t

Bei einer Nutzlast von rund 28,8 t bleibt die Ladung damit innerhalb der Grenze des Containers. Das heißt aber noch nicht, dass die Ladung so auch auf die Straße darf. Im Vor- oder Nachlauf gilt das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs, und das kann die tatsächlich transportierbare Menge unter die Nutzlast des Containers drücken. In der EU liegt die Grenze im grenzüberschreitenden Verkehr für Fahrzeugkombinationen mit fünf oder sechs Achsen bei 40 t, für Container im kombinierten Verkehr bei 44 t (Richtlinie 96/53/EG). Was davon nach Abzug von Zugmaschine, Chassis und Container als Ladung übrig bleibt, hängt vom konkreten Fahrzeug ab.

In einem Angebot trennt man deshalb Palettenzahl und Gewicht: „25 Palettenstellplätze, Gewicht je Auftrag prüfen“. Die Anzahl ergibt sich aus der Anordnung 15 + 10, das Gewicht prüft man mit den tatsächlichen Kartonmaßen und Stückzahlen – etwa im Containerladungs-Rechner mit einem Beispiel von 500 Kartons. Bei 60 × 40 × 40 cm und 8 kg je Karton passen alle 500 in einen 40-Fuß-High-Cube, begrenzend ist die Anzahl, das Volumen ist zu rund 62,9 % ausgelastet, das Gewicht beträgt 4.000 kg. Die VGM wird erst bei der Buchung verbindlich festgelegt.

High Cube, Kühlcontainer, T11 und Übermaße

40-Fuß-High-Cube. Der High Cube bringt nur Höhe. Die Bodenfläche entspricht der des 40-Fuß-Standardcontainers, einlagig passen also genauso viele Paletten. Die zusätzlichen 305 mm Innenhöhe (rund 30 cm) helfen nur bei hoher Ware oder doppelt gestapelten Paletten.

Kühlcontainer (Reefer). Isolierung und Kühlaggregat kosten Innenraum. Ein 20-Fuß-Kühlcontainer misst innen etwa 5.425–5.456 × 2.280–2.288 mm, ein 20-Fuß-Standardcontainer 5.900 × 2.352 mm. Damit sinkt die Zahl der Europaletten von 11 auf 10 (5.450 ÷ 800 = 6 plus 5.450 ÷ 1.200 = 4). Im 40-Fuß-High-Cube-Kühlcontainer mit 11.590–11.599 × 2.284–2.290 mm sind es 23 statt 25 (14 + 9).

T11-Palette (1.100 × 1.100 mm). Die in Asien verbreitete quadratische Palette steht zu zweit nebeneinander auf 2.200 von 2.352 mm Breite. Im 40-Fuß-Container ergibt 12.032 ÷ 1.100 zehn Reihen, also 20 Paletten, im 20-Fuß-Container 5.900 ÷ 1.100 fünf Reihen, also 10. Da die Palette quadratisch ist, bringt Drehen nichts.

Industriepalette (1.200 × 1.000 mm). Wie bei der Europalette stehen zwei Reihen unterschiedlich ausgerichtet nebeneinander (2.200 mm Breite): 12 mit der 1.000-mm-Seite und 10 mit der 1.200-mm-Seite in Längsrichtung ergeben im 40-Fuß-Container 22, bei 32 mm Spielraum in der Länge. Einheitlich ausgerichtet sind es 10 × 2 = 20. Im 20-Fuß-Container liefert die Anordnung in zwei Reihen 5 + 4 = 9. Mit zwei Pinwheel-Blöcken von 2.200 × 2.200 mm und einer geraden Reihe (zusammen 5.600 mm) kommt man auf 10.

Übermaß- und Sonderpaletten. Ab einer Breite von etwa 1.175 mm (halbe Innenbreite von 2.350–2.352 mm) passen zwei Paletten nicht mehr nebeneinander, pro Reihe steht dann nur noch eine. Schon wenige Zentimeter entscheiden darüber, wie eine Reihe aussieht – deshalb die Paletten vor der Planung nachmessen, statt sich auf Katalogmaße zu verlassen.

Fünf Fehler, die das Budget belasten

1. High Cube mit mehr Bodenfläche verwechseln. Der High Cube ist nur höher, die Bodenfläche bleibt gleich. Wer „im 40HC passen mehr Paletten“ kalkuliert, muss nach der Buchung womöglich einen zweiten Container nachbuchen – und bezahlen.

2. Das Eigengewicht der Paletten vergessen. 25 Europaletten aus Holz wiegen leer zusammen etwa 625 kg (rund 25 kg je Palette), 20 GMA-Paletten mit typisch etwa 17 kg rund 340 kg. In der Packliste steht meist nur das Warengewicht. Fehlt das Paletten-Eigengewicht, fällt die VGM zu niedrig aus. Ohne VGM oder mit falscher VGM wird der Container nicht verladen und bleibt im Terminal. Je nach Reederei und Land können weitere Nachteile folgen.

3. Die Beladereihenfolge nicht planen. Die Anordnung 15 + 10 funktioniert nur, wenn beide Reihen konsequent gesetzt werden. Stellt das Fachpersonal am Gabelstapler die Paletten nach Gefühl, sind es erfahrungsgemäß oft nur 22–23. Deshalb nicht nur die Zahl weitergeben, sondern einen Stauplan mit der Bodenanordnung.

4. Die Tür unterschätzen. Die Türöffnung ist schmaler und niedriger als der Innenraum. Eine Palette, die unter die Decke passt, kann trotzdem am oberen Türrahmen hängen bleiben. Die Türmaße stehen im Leitfaden zu den Containermaßen.

5. Palettengrößen mischen. Europaletten und GMA-Paletten im selben Container gehen beide Anordnungen nicht mehr auf. Es bleibt mehr Bodenfläche ungenutzt als bei einer einheitlichen Palettengröße.

Palettieren oder unpalettiert verladen?

Im Kern ist es eine Abwägung zwischen Raumnutzung und Aufwand: Unpalettiert verladene Kartons nutzen den Container am besten aus, während palettierte Ware beim Be- und Entladen Zeit spart und seltener beschädigt wird.

PalettiertUnpalettiert (lose verladen)
Auslastung des Containervolumensgrob 10–20 Prozentpunkte niedrigeram höchsten
Be- und EntladezeitMinuten pro PaletteStunden pro Container
Entladung am Zielsofort per Gabelstaplervon Hand
Schadensrisikogeringhöher (Stapeln von Hand)

Palettierte Ware verliert Volumen durch die Palette selbst und dadurch, dass das Palettenraster nicht zum Containerboden passt. Die Spanne von 10–20 Prozentpunkten ist ein grober Erfahrungswert, keine gemessene Größe.

Als Faustregel gilt: Hochwertige Ware und Sendungen, die in ein Distributionszentrum gehen, palettiert man. Günstige, voluminöse Ware, die ohnehin in einem Lager von Hand entladen wird, verlädt man unpalettiert. Wer regelmäßig verschifft, sollte beide Varianten für jede Artikelnummer im Containerladungs-Rechner vergleichen. Über ein Jahr gerechnet kann der Unterschied einen ganzen Container ausmachen.

Zum Vergleich: Dieselben Kartons von 60 × 40 × 40 cm, unpalettiert bis zum Maximum geladen, ergeben 650 Stück im 40-Fuß-High-Cube. Begrenzend ist hier das Volumen, ausgelastet zu rund 81,7 %, bei 5.200 kg Gewicht. Wer palettierte Ladung im Rechner durchspielt, bekommt unter Umständen weniger Paletten angezeigt als die Anordnungen oben, etwa 20–21 Europaletten im 40-Fuß-Container: Der Rechner arbeitet mit einer Näherung und wählt dabei eine einheitliche Ausrichtung.

Ob sich überhaupt ein eigener Container lohnt, klärt der Vergleich FCL vs. LCL.

Wie viele Europaletten passen in einen 40-Fuß-Container?

Einlagig passen 24–25 Europaletten in einen 40-Fuß-Container. 25 ergeben sich aus zwei Reihen: 15 Paletten mit der 800-mm-Seite in Längsrichtung und 10 Paletten mit der 1.200-mm-Seite in Längsrichtung. 24 plant man, wenn in der langen Reihe eine Palette als Spielraum entfällt (14 + 10). Doppelt gestapelt sind rechnerisch bis zu 50 möglich – sofern Türhöhe, Stauchwiderstand der unteren Kartons und Nutzlast es zulassen.

Wie viele GMA-Paletten passen in einen 40-Fuß-Container?

In einen 40-Fuß-Container passen einlagig 20 GMA-Paletten (48 × 40 Zoll, 1.219 × 1.016 mm), und zwar im Pinwheel-Muster, bei dem je vier Paletten um 90° versetzt einen quadratischen Block bilden. Mit geraden Zweierreihen und einer quer gestellten Palette am Ende kommt man nur auf 19.

Wie viele Paletten passen in einen 20-Fuß-Container?

In einen 20-Fuß-Container passen einlagig 11 Europaletten (1.200 × 800 mm), 9–10 Industriepaletten (1.200 × 1.000 mm), 10 GMA-Paletten und 10 T11-Paletten (1.100 × 1.100 mm). Bei Industriepaletten ergibt die übliche Anordnung in zwei Reihen 9, erst das Pinwheel-Muster schafft 10.

Warum füllen Paletten die Containerbreite nicht aus?

Ein Standardcontainer ist innen 2.350–2.352 mm breit, und keine gängige Palettengröße teilt dieses Maß ohne Rest. Bei Europaletten (1.200 + 800 mm) bleiben rund 350 mm frei, bei zwei GMA-Paletten nebeneinander (2.032 mm) etwa 320 mm. Auf diesem schmalen Streifen findet keine Palette Platz.

Passen in einen 40-Fuß-High-Cube mehr Paletten?

Nein. Ein 40-Fuß-High-Cube hat dieselbe Bodenfläche wie ein 40-Fuß-Standardcontainer, einlagig passen also ebenfalls 24–25 Europaletten bzw. 20 GMA-Paletten. Die rund 30 cm zusätzliche Innenhöhe (305 mm) nützen nur hohen Ladungen oder doppelt gestapelten Paletten.

Kann man Paletten im 40-Fuß-Container doppelt stapeln?

Grundsätzlich ja, dann verdoppelt sich die Anzahl. Die Gesamthöhe beider Lagen muss aber durch die Türöffnung passen (40-Fuß-Standard 2.280–2.292 mm, High Cube 2.585–2.597 mm), die unteren Kartons müssen die obere Palette tragen, und das Gewicht muss unter der Nutzlast bleiben. 50 Europaletten zu je 600 kg wären 30.000 kg und damit mehr als die Nutzlast von rund 28.800 kg.

Wie viele Paletten passen in einen 53-Fuß-Trailer in den USA?

Der Trailer-Rechner von CargoSum kommt für einen 53-Fuß-Trailer mit 630 × 98,5 Zoll Innenmaß auf 26 GMA-Paletten, wenn sie längs stehen (48-Zoll-Seite in Fahrtrichtung), und auf 30, wenn sie quer stehen (jeweils einlagig). Das Pinwheel-Muster berechnet er nicht. Die Innenmaße unterscheiden sich je nach Hersteller, deshalb sollte man die Zahl am konkreten Fahrzeug prüfen.

Quellen

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