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Lkw-Laderechner (3D)

Packstücke oder Paletten eingeben, Fahrzeug wählen und sehen, wie viel auf einen Sattelauflieger, Megatrailer oder 7,5-Tonner passt – mit 3D-Ladeplan, Auslastung und Fahrzeugempfehlung.

Packstücke
Rotation
Stapeln
1 von 50 PackstückenGesamt 9,60 m³
Region
Fahrzeug
Kartons geladen0 / 100
Volumenauslastung0%
Begrenzt durch—
Gewichtsauslastung0%0 / 24.000 kg
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Wie viele Paletten passen auf einen Lkw?

Der Lkw-Laderechner verteilt Kartons, Kisten oder Paletten in 3D auf die Ladefläche eines Fahrzeugs. Er zeigt, wie viel in einen Lkw passt und wie viele Fahrzeuge die gesamte Sendung braucht. Gerechnet wird mit derselben Logik wie die Container-Ladeplanung (3D), nur dient statt eines Seecontainers der Laderaum eines Lkw als Grundlage. Zur Auswahl stehen 27 Fahrzeugklassen aus Europa einschließlich Großbritannien, den USA, Japan und Südkorea, darunter Kühlfahrzeuge, ein Gliederzug und ein Doppelstock-Auflieger; voreingestellt ist der Sattelauflieger mit Plane. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Ein Standard-Sattelauflieger (Tautliner bzw. Curtainsider) hat 13,62 m Innenlänge und 248 cm Breite, die Innenhöhe liegt je nach Aufbau zwischen 255 und 270 cm. Der Rechner setzt 1.362 × 248 × 270 cm und 24.000 kg Nutzlast an. Auf dem Boden finden 34 EUR-Paletten Platz, wenn die 120-cm-Seite quer zur Fahrtrichtung steht: 2 nebeneinander, 17 Reihen hintereinander. In der Branche werden üblicherweise 33–34 Palettenstellplätze genannt. Der Megatrailer bietet bei gleicher Grundfläche 300 cm Innenhöhe, der 7,5-Tonner mit Kofferaufbau 610 × 240 × 230 cm und Platz für 15–18 EUR-Paletten.

Die Innenmaße einer Fahrzeugklasse schwanken je nach Hersteller, Aufbau und Baujahr um einige Zentimeter, bei der Höhe auch um mehrere Dutzend. Wer die Maße des disponierten Fahrzeugs kennt, gibt sie deshalb unter „Individuell“ ein. Planenaufbauten und Flügelkoffer werden seitlich beladen, eine Prüfung der Türöffnung wie beim Container entfällt. Achslasten, die Lastverteilung zwischen Stirnwand und Heck, die Ladungssicherung und das zulässige Gesamtgewicht prüft der Rechner nicht; ein Leergewicht ist nicht hinterlegt, daher gibt er auch kein Gesamtgewicht des beladenen Fahrzeugs aus.

EUR-Stellplätze (Boden) = ⌊1.362 / 80⌋ × ⌊248 / 120⌋ = 17 × 2 = 34

So funktioniert der Lkw-Laderechner

Der Rechner arbeitet mit Packstücken. Für jede Position geben Sie Länge, Breite, Höhe, Gewicht und Menge ein und legen fest, ob sie gedreht und gestapelt werden darf. Daraus entsteht ein 3D-Ladeplan mit der Auslastung nach Volumen und Gewicht und der Menge, die nicht mehr auf das Fahrzeug passt.

Positionslisten lassen sich als CSV importieren und exportieren. Über den Link zum Teilen öffnet ein Kollege dieselbe Beladung mit allen Eingaben.

  1. Region und Fahrzeug wählen, etwa Sattelauflieger (Plane), Megatrailer oder 7,5-t-Koffer-Lkw, oder unter „Individuell“ eigene Innenmaße und Nutzlast eingeben.
  2. Positionen anlegen: Maße, Gewicht und Menge je Packstück, beliebig viele Artikel nebeneinander.
  3. Rotation festlegen und Packstücke bei Bedarf als „Nichts obenauf“ oder „Nur auf dem Boden“ markieren.
  4. Bei Bedarf palettieren: Kartons auf EUR-, GMA-, T11- oder eigene Paletten setzen.
  5. Ergebnis prüfen: 3D-Ansicht, Auslastung nach Volumen und Gewicht, nicht geladene Menge.
  6. Passt nicht alles, den passenden Lkw automatisch suchen lassen oder auf mehrere Fahrzeuge aufteilen; anschließend Ladeplan drucken oder Link teilen.

Beispiel: 40 EUR-Paletten auf dem Sattelauflieger

Nehmen wir an, ein Versender meldet 40 EUR-Paletten an, jede 150 cm hoch und 600 kg schwer, stehend und ohne Überstapeln. Höhe und Gewicht sind Beispielannahmen.

Gerechnet wird mit der Voreinstellung Sattelauflieger (Plane).

FahrzeugSattelauflieger (Plane)
Innenmaße1.362 × 248 × 270 cm
Nutzlast24.000 kg
PackstückEUR-Palette 120 × 80 × 150 cm
Gewicht je Palette600 kg
Menge40
RotationStehend
StapelnNichts obenauf
Geladen34 Paletten · 20.400 kg

Auf den Boden passen 34 Paletten: 2 nebeneinander mit der 120-cm-Seite quer, 17 Reihen hintereinander. Mit 20.400 kg sind 85 % der Nutzlast von 24.000 kg belegt; die Grenze setzt hier die Ladefläche, nicht das Gewicht. 6 Paletten bleiben übrig; bei Aufteilung auf mehrere Fahrzeuge plant der Rechner dafür einen zweiten Lkw ein.

Fahrzeugklassen im Überblick

Voreingestellte Innenmaße und Nutzlast je Fahrzeugklasse, jeweils aus einer repräsentativen Quelle, auf ganze Zentimeter abgerundet. Japanische Klassennamen nennen nicht die Nutzlast: Ein 4-t-Flügelkoffer lädt rund 2,8 t, ein 10-t-Flügelkoffer 13,5 t. Beim 3,5-t-Kastenwagen ist als Breite das Maß zwischen den Radkästen angesetzt (größte Innenbreite 178 cm); auf den Boden passen 5 EUR-Paletten. Die Nutzlast des Gliederzugs ist berechnet: 40 t zulässiges Gesamtgewicht minus 18,3 t Leergewicht des Zuges. Beim Doppelstock-Auflieger (UK) sind Länge, Breite und Nutzlast Annahmen nach dem 13,6-m-Sattelauflieger; 187 cm ist die lichte Höhe je Deck bei festem Zwischendeck.

RegionFahrzeugInnenmaße L × B × H (cm)Nutzlast (kg)Aufbau
Europa3,5-t-Kastenwagen, Hochdach, lang441 × 135 × 2001.085Kastenwagen
EuropaLuton-Transporter (UK)412 × 205 × 223750Koffer
Europa7,5-t-Koffer-Lkw610 × 240 × 2302.500Koffer
EuropaSattelauflieger (Plane)1.362 × 248 × 27024.000Plane
EuropaMegatrailer1.362 × 248 × 30024.000Plane
EuropaGliederzug, 2 × BDF-Wechselbrücke C 7,452 Wechselbrücken je 730 × 248 × 25721.700 (berechnet)Koffer
EuropaDoppelstock-Auflieger (UK)2 Decks je 1.340 × 248 × 18724.000 (Annahme)Koffer
USA16-ft-Koffer-Lkw487 × 231 × 1981.950 (4.300 lb)Koffer
USA26-ft-Koffer-Lkw789 × 246 × 2464.535 (10.000 lb)Koffer
USA48-ft-Dry-Van1.463 × 250 × 27920.411 (45.000 lb)Dry Van
USA53-ft-Dry-Van1.600 × 250 × 27920.411 (45.000 lb)Dry Van
USA53-ft-Kühlauflieger1.569 × 246 × 26219.731 (43.500 lb)Kühlkoffer
Japan2-t-Koffer-Lkw, kurz315 × 177 × 2112.000Koffer
Japan2-t-Koffer-Lkw, lang445 × 177 × 2192.000Koffer
Japan4-t-Flügelkoffer627 × 222 × 2422.800Flügelkoffer
Japan4-t-Flügelkoffer, breit627 × 241 × 2402.800Flügelkoffer
Japan4-t-Flügelkoffer, aufgelastet720 × 240 × 2427.300Flügelkoffer
Japan10-t-Flügelkoffer966 × 240 × 26513.500Flügelkoffer
Japan4-t-Kühlkoffer620 × 211 × 2122.250Kühlkoffer
Japan10-t-Kühlkoffer950 × 225 × 24312.700Kühlkoffer
Südkorea1-t-Flügelkoffer275 × 160 × 1601.000Flügelkoffer
Südkorea2,5-t-Flügelkoffer430 × 180 × 1802.500 (Nennwert)Flügelkoffer
Südkorea3,5-t-Flügelkoffer460 × 205 × 1803.500 (Nennwert)Flügelkoffer
Südkorea5-t-Flügelkoffer620 × 223 × 2405.000Flügelkoffer
Südkorea11-t-Flügelkoffer910 × 234 × 25013.000Flügelkoffer
Südkorea25-t-Flügelkoffer1.100 × 235 × 20025.000Flügelkoffer
Südkorea5-t-Kühlkoffer620 × 225 × 2405.000 (Nennwert)Kühlkoffer

Typische Fehler

  • Katalogmaße ungeprüft übernehmen: Innenmaße weichen je nach Hersteller, Aufbau und Baujahr ab. Wer das disponierte Fahrzeug kennt, gibt dessen Maße unter „Individuell“ ein.
  • Die Innenhöhe überschätzen: Sie schwankt je nach Klasse und Aufbau um mehrere Dutzend Zentimeter und entscheidet, ob eine zweite Lage passt. Höhe möglichst nachmessen.
  • Stellplätze mit Ladekapazität gleichsetzen: Ein 7,5-Tonner fasst 15–18 EUR-Paletten, darf aber nur 2.500 bis 3.500 kg laden, mit Ladebordwand eher weniger.
  • Japanische Klassennamen als Nutzlast lesen: Ein 4-t-Flügelkoffer lädt rund 2,8 t, ein aufgelasteter 4-t-Flügelkoffer 7,3 t, ein 10-t-Flügelkoffer 13,5 t.
  • Das Ergebnis als Nachweis für Achslasten oder Ladungssicherung verwenden: Beides prüft der Rechner nicht, ebenso wenig das zulässige Gesamtgewicht.
  • Druckempfindliche Ware nicht markieren: Ohne „Nichts obenauf“ stellt der Rechner andere Packstücke darauf.

Wie viele EUR-Paletten passen auf einen Sattelauflieger?

Auf die Ladefläche eines Standard-Sattelaufliegers mit 1.362 × 248 cm Innenmaß passen einlagig 34 EUR-Paletten (120 × 80 cm), wenn die 120-cm-Seite quer zur Fahrtrichtung steht: 2 Paletten nebeneinander, 17 Reihen hintereinander. In der Branche werden 33–34 Palettenstellplätze angegeben. Ob sich Paletten zusätzlich stapeln lassen, hängt von ihrer Höhe und der Innenhöhe des Aufliegers ab, die je nach Aufbau zwischen 255 und 270 cm liegt. Paletten, auf die nichts gestellt werden darf, markieren Sie im Rechner mit „Nichts obenauf“.

Welche Innenmaße haben Sattelauflieger und Megatrailer?

Der Rechner setzt für den Sattelauflieger mit Plane 1.362 × 248 × 270 cm und 24.000 kg Nutzlast an. Der Megatrailer hat dieselbe Länge und Breite, aber 300 cm Innenhöhe; einzelne Modelle kommen auf bis zu rund 320 cm. Beim Standardauflieger reicht die Innenhöhe je nach Aufbau von 255 bis 270 cm. Die Werte stammen aus Herstellerangaben und Branchenübersichten und sind auf ganze Zentimeter abgerundet. Für ein bestimmtes Fahrzeug geben Sie dessen gemessene Innenmaße unter „Individuell“ ein.

Wie viel passt auf einen 7,5-Tonner?

Ein 7,5-Tonner mit Kofferaufbau hat im Rechner 610 × 240 × 230 cm Innenmaß und 2.500 kg Nutzlast. Auf die Ladefläche passen typischerweise 15–18 EUR-Paletten. Die Nutzlast liegt je nach Fahrzeug bei 2.500 bis 3.500 kg, mit Ladebordwand eher am unteren Ende. Bei schwerer Ware ist deshalb oft das Gewicht die Grenze und nicht die Fläche. Der Rechner zeigt beide Auslastungen getrennt, sodass sofort sichtbar ist, was zuerst ausgeschöpft ist.

Warum prüft der Rechner keine Türöffnung?

Planenauflieger (Curtainsider) und Flügelkoffer werden von der Seite beladen. Die Türöffnung am Heck spielt dort keine Rolle, deshalb entfällt die Türprüfung der Container-Ladeplanung (3D). Für Koffer-Lkw und Dry Vans liegen keine verlässlichen Maße der Hecköffnung vor, daher wird auch dort keine Tür geprüft. Wird über das Heck beladen, können Sie unter „Individuell“ Breite und Höhe der Türöffnung eingeben: Packstücke, die in keiner zulässigen Ausrichtung hindurchpassen, werden dann ausgeschlossen und markiert.

Berücksichtigt der Rechner Achslasten und Ladungssicherung?

Nein. Der Rechner prüft Innenmaße, Nutzlast, Drehbarkeit und Stapelbarkeit, aber weder Achslasten noch die Lastverteilung zwischen Stirnwand und Heck, die Ladungssicherung oder das zulässige Gesamtgewicht nach Straßenverkehrsrecht. Die Anzeige des Ladungsschwerpunkts ist ein Anhaltswert und ersetzt keine Achslastberechnung. Da kein Leergewicht des Fahrzeugs hinterlegt ist, gibt der Rechner kein Gesamtgewicht des beladenen Lkw aus.

Welcher Lkw passt für meine Sendung?

Mit „Auto – optimale Wahl“ probiert der Rechner die Fahrzeugklassen der gewählten Region der Größe nach durch, beginnend mit der kleinsten, und schlägt die erste vor, auf die alles passt. Reicht ein Fahrzeug nicht, verteilt er die Ladung auf mehrere Lkw. Gliederzug und Doppelstock-Auflieger sind von beidem ausgenommen. Klassen, die Ihnen nicht zur Verfügung stehen, lassen sich vorher abwählen. Die Region (Europa, USA, Japan, Südkorea) können Sie jederzeit wechseln.

Kann ich eigene Lkw-Maße oder Paletten verwenden?

Ja. Statt einer Voreinstellung geben Sie unter „Individuell“ Innenlänge, -breite, -höhe und Nutzlast des eingesetzten Fahrzeugs ein. Das empfiehlt sich vor allem bei der Höhe, weil sie je nach Klasse und Aufbau stark schwankt und darüber entscheidet, wie viele Lagen übereinander passen. Kartons lassen sich außerdem palettieren: zur Wahl stehen EUR-, GMA- und T11-Paletten oder eigene Palettenmaße. Wie viele Kartons auf eine Palette kommen, rechnet der Palettenrechner vorab.

Wie werden Gliederzug und Doppelstock-Auflieger berechnet?

Beide Fahrzeuge haben zwei getrennte Laderäume, die der Rechner nacheinander belädt: beim Doppelstock-Auflieger zuerst das Unterdeck, dann das Oberdeck, beim Gliederzug zuerst die Wechselbrücke auf dem Motorwagen, dann die auf dem Anhänger. Das Ergebnis erscheint je Laderaum in einem eigenen Reiter, die 3D-Ansicht zeigt das ganze Fahrzeug mit Zwischendeck bzw. Trennung der Aufbauten. Ladung wird nie über die Grenze eines Laderaums hinweg gestapelt. Auf den Boden passen beim Gliederzug 18 EUR-Paletten je Wechselbrücke, zusammen 36, beim Doppelstock-Auflieger 26 UK-Paletten (120 × 100 cm) je Deck, zusammen 52. Beide Laderäume teilen sich eine Nutzlast: beim Gliederzug berechnete 21.700 kg, beim Doppelstock-Auflieger angenommene 24.000 kg. Ist die Nutzlast schon mit dem ersten Laderaum ausgeschöpft, nimmt der zweite nichts mehr auf; eine Gewichtsverteilung zwischen den Laderäumen optimiert der Rechner nicht. Für den Doppelstock-Auflieger sind 187 cm Deckhöhe angesetzt; real liegt sie je nach Bauart (festes oder bewegliches Zwischendeck), Radgröße und Bereich – im vorderen Schwanenhals niedriger – bei etwa 150–197 cm. Beide Fahrzeuge werden nur berechnet, wenn Sie sie direkt auswählen: „Auto – optimale Wahl“ berücksichtigt sie nicht, und eine Aufteilung auf mehrere Fahrzeuge ist mit ihnen nicht möglich.

Warum sind die Innenmaße von Kühlfahrzeugen kleiner?

Die Isolierung des Kühlaufbaus kostet Platz. Ein Kühlfahrzeug hat deshalb kleinere Innenmaße als ein normales Fahrzeug derselben Klasse: Der japanische 4-t-Flügelkoffer misst innen 627 × 222 × 242 cm, der 4-t-Kühlkoffer nur 620 × 211 × 212 cm. Beim 53-ft-Auflieger in den USA misst der Dry Van 1.600 × 250 × 279 cm, der Kühlauflieger 1.569 × 246 × 262 cm. Platz für Kühlaggregat und Luftkanäle zieht der Rechner nicht zusätzlich ab. Messen Sie den Laderaum des eingesetzten Kühlfahrzeugs daher möglichst nach und geben Sie die Maße unter „Individuell“ ein.

Quellen

Alle Werte werden in Ihrem Browser berechnet und beruhen auf veröffentlichten Normen, Angaben von Frachtführern und typischen Nennmaßen; gleichen Sie sie vor der Buchung mit den Daten Ihres Transportunternehmens, Ihrer Reederei oder Airline ab.

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