Containermaße gibt es in drei Lesarten. Die Nenngröße – „20 Fuß“, „40 Fuß“ – ist nur eine Bezeichnung. Die Außenmaße sind genormt und für alle Container desselben Typs gleich. Die Innenmaße beschreiben den Raum, der tatsächlich für Ware zur Verfügung steht. Geplant wird mit den Innenmaßen und der Türöffnung.
Die Werte in diesem Leitfaden sind typische Angaben. Einzelne Container weichen je nach Hersteller und Baujahr um einige Zentimeter ab, und auch die Datenblätter der Reedereien gelten nur als unverbindliche Richtwerte. Bleibt zwischen Packstück und Grenzmaß nur etwa 5 cm Luft, lohnt es sich, bei der Reederei die Maße des vorgesehenen Containers zu erfragen oder eine Besichtigung zu vereinbaren. Die vollständige, sortierbare Tabelle aller Typen finden Sie auf der Seite Containermaße für Seecontainer.
Innenmaße, Türöffnung und Gewichte im Überblick
Sieben gängige Containertypen mit den Werten, die für die Ladeplanung zählen:
| Typ | Innenmaße L × B × H | Türöffnung B × H | Volumen | Tara | Max. Nutzlast |
|---|---|---|---|---|---|
| 20-Fuß-Standardcontainer | 590 × 235 × 239 cm | 234 × 228 cm | 33,2 m³ | 2.280 kg | 28.200 kg |
| 40-Fuß-Standardcontainer | 1.203 × 235 × 239 cm | 234 × 228 cm | 67,7 m³ | 3.700 kg | 28.800 kg |
| 40-Fuß-High-Cube (40’HC) | 1.203 × 235 × 270 cm | 234 × 257,7 cm | 76,3 m³ | 3.880 kg | 28.620 kg |
| 45’ High Cube | 1.355 × 235 × 270 cm | 234 × 257,7 cm | 86,1 m³ | 4.800 kg | 27.700 kg |
| 20-Fuß-Kühlcontainer | 542,5 × 228,6 × 226,1 cm | 229 × 220 cm | 28,0 m³ | 3.080 kg | 27.400 kg |
| 40-Fuß-High-Cube-Kühlcontainer (40RH) | 1.158 × 229 × 250 cm | 229 × 250 cm | 67,0 m³ | 4.620 kg | 29.380 kg |
| 40-Fuß-Open-Top-Container | 1.202,2 × 235,0 × 234,8 cm | 234 × 228 cm | 66,3 m³ | 3.880 kg | 26.600 kg |
Die Spalte Tara nennt das Eigengewicht des leeren Containers. Das Volumen ist die branchenübliche Nennangabe und nicht exakt das Produkt der drei Innenmaße. Zwischen den Reedereien liegen die Innenmaße meist weniger als 1 cm auseinander: Hapag-Lloyd gibt für den 20-Fuß-Standardcontainer eine Innenhöhe von 2.395 mm an, ONE 2.390 mm.
Was ISO 668 festlegt – und was nicht
Außenmaße: weltweit gleich
ISO 668 legt die Außenmaße fest. Ein 40-Fuß-Container ist außen 12,192 m lang und 2,438 m breit, und zwar überall auf der Welt. Die Außenhöhe beträgt beim Standardcontainer 2,591 m, beim High Cube 2,896 m. Der 20-Fuß-Container ist 6,058 m lang, der 45-Fuß-Container 13,716 m.
Diese Festlegung ist die Grundlage des Containerverkehrs. Zellführungen im Schiff, Twistlocks auf dem Chassis und Spreader der Containerbrücken greifen alle an denselben genormten Eckbeschlägen an. Deshalb lässt sich jeder Container weltweit ohne Anpassung verladen und umschlagen.
Innenmaße: Sache des Herstellers
Für den Innenraum schreibt die Norm lediglich Mindestmaße vor, etwa 11,998 m Innenlänge für den 40-Fuß-Container der Baureihe 1AA. Was innen bleibt, ergibt sich aus den Außenmaßen abzüglich der gewellten Wände, des Bodens und der Türbeschläge – und das löst jeder Hersteller etwas anders. Beim 40-Fuß-Container stehen 12,192 m außen etwa 12,03 m innen gegenüber (Hapag-Lloyd: 12.032 mm). Rund 16 cm Länge gehen also durch die Konstruktion verloren.
Gewichte: CSC-Schild und Aufschriften
Das zulässige Gesamtgewicht des Containers steht auf dem CSC-Schild (Convention for Safe Containers). Dort sind außerdem die zulässige Stapellast und die Racking-Prüflast angegeben, die Tara dagegen nicht. Die Tara findet sich bei den Betriebsaufschriften nach ISO 6346 außen am Container, meist an der Tür, zusammen mit dem zulässigen Gesamtgewicht und in Schrift von mindestens 50 mm Höhe.
Relevant wird die Tara bei der bestätigten Bruttomasse (Verified Gross Mass, VGM). Nach Methode 1 wird der fertig gepackte Container als Ganzes gewogen; eine Tara braucht man dann nicht. Nach Methode 2 werden Ware, Verpackung, Paletten, Stausäcke, Kanthölzer und Ladungssicherungsmaterial einzeln gewogen und die Tara des Containers hinzugerechnet. Die britische Behörde MCA sieht dafür ausdrücklich die am Container angegebene Tara vor („use the tare weight indicated on the container“). Da sich die Tara von Container zu Container leicht unterscheidet, gilt der Wert auf dem konkreten Container, nicht der Durchschnitt aus einer Tabelle. Mehr zu Tara, Nutzlast und VGM im Leitfaden Containergewicht und VGM.
Die Tabelle richtig lesen
Türöffnung: das eigentliche Nadelöhr
Beim Standardcontainer ist die Tür kleiner als der Innenquerschnitt. Laut Reedereiangaben ist sie 2.340 mm breit bei 2.350–2.352 mm Innenbreite und 2.280–2.292 mm hoch bei 2.390–2.395 mm Innenhöhe. In der Tabelle oben macht das in der Breite nur 1 cm aus (235 zu 234 cm), in der Höhe aber 11 cm (239 zu 228 cm). Beim High Cube sind es 12,3 cm (270 zu 257,7 cm).
Für ein sperriges Einzelstück zählt deshalb die Tür, nicht der Innenraum. Eine Maschine von 232 cm Höhe fände im Innenraum mit 239 cm Platz, kommt aber durch die 228 cm hohe Tür nicht hinein. Ebenso passt eine 235 cm breite Kiste genau in die Innenbreite, aber nicht durch die 234 cm breite Türöffnung. Für solche Stücke gibt es zwei Lösungen: den Open-Top-Container mit abnehmbarem Dach, der von oben per Kran beladen wird, oder das Flat Rack ohne Seitenwände, auf dem die Ladung auch über Breite und Höhe hinausragen darf. Beide werden einzeln angefragt und mit Zuschlägen berechnet.
High Cube: Nur die Höhe ändert sich
Der 40-Fuß-High-Cube hat dieselbe Grundfläche wie der 40-Fuß-Standardcontainer. Der Unterschied liegt allein in der Höhe: innen rund 30 cm mehr (laut Tabelle 270 zu 239 cm, also 31 cm; Hapag-Lloyd nennt 305 mm). Das Volumen steigt von 67,7 auf 76,3 m³, das sind 8,6 m³ oder etwa 13 % mehr. Die Tara ist mit 3.880 zu 3.700 kg nur 180 kg höher und damit praktisch gleich.
Ob sich der High Cube lohnt, hängt von der Dichte der Ware ab. Leichte, voluminöse Ware füllt den Laderaum, bevor das Gewichtslimit erreicht ist – hier bringt die zusätzliche Höhe mehr Ladung. Schwere, dichte Ware erreicht dagegen zuerst die Nutzlast, und die zusätzliche Höhe bleibt leer.
Bei der Nutzlast selbst gibt es keine feste Regel. In der Tabelle trägt der High Cube mit 28.620 kg 180 kg weniger als der Standardcontainer mit 28.800 kg. Bei Hapag-Lloyd trägt der High Cube ebenfalls weniger (150 kg), bei ONE dagegen mehr. Maßgeblich ist das Datenblatt der Reederei für den konkreten Container.
Nutzlast: Grenze der Konstruktion, kein Ladeziel
Die maximale Nutzlast gibt an, was der Container konstruktiv tragen darf. Auf der Straße gelten eigene Grenzen für das Gesamtgewicht des Fahrzeugs und die Achslasten, und die greifen häufig zuerst. Nach der EU-Richtlinie 96/53/EG sind für Fahrzeugkombinationen mit fünf oder sechs Achsen 40 t zulässig, im kombinierten Verkehr mit Containern – dreiachsige Zugmaschine plus zwei- oder dreiachsiger Auflieger – 44 t. In den USA liegt die Grenze auf Interstate-Highways bei 80.000 lb Gesamtgewicht, 20.000 lb je Einzelachse und 34.000 lb je Doppelachse.
Ein Container mit 28 t Ladung kann auf See also völlig zulässig sein und trotzdem auf dem Lkw-Abschnitt das zulässige Gesamtgewicht überschreiten. Klären Sie deshalb vor der Beladung, was im Vor- und Nachlauf erlaubt ist. Einzelheiten zu Gewichtsgrenzen stehen im Leitfaden Containergewicht und VGM.
Kühlcontainer: weniger Platz, als die Nenngröße verspricht
Ein Kühlcontainer (Reefer) bietet deutlich weniger Raum als ein Standardcontainer gleicher Länge. Der 20-Fuß-Kühlcontainer ist gegenüber dem 20-Fuß-Standardcontainer innen etwa 47 cm kürzer, 6 cm schmaler und 13 cm niedriger und hat 28,0 statt 33,2 m³. Der 40-Fuß-High-Cube-Kühlcontainer verliert gegenüber dem 40-Fuß-High-Cube 45 cm Länge, 6 cm Breite und 20 cm Höhe. Zugleich ist seine Tara um 740 kg höher (4.620 zu 3.880 kg): Bei gleichem zulässigem Gesamtgewicht, etwa auf der Straße, bleiben damit 740 kg weniger für die Ware.
Der Platz geht an drei Stellen verloren: am Kühlaggregat an einer Stirnseite, an den isolierten Wänden und der Decke sowie am T-Profil-Boden (T-Bar-Boden), einem Boden mit T-Profilen für die Luftzirkulation. Hinzu kommt die Ladelinie – die maximale Stauhöhe für die Luftzirkulation. Darüber darf nicht gestaut werden, damit die Kaltluft um die Ware strömen kann. Der tatsächlich nutzbare Raum liegt damit unter dem Nennvolumen. Mehr dazu im Leitfaden Kühlcontainer (Reefer): Maße und Gewicht.
Was die 30 cm des High Cube in Kartons bedeuten
Nehmen wir einen Karton mit 60 × 40 × 40 cm, aufrecht gestapelt. Im 40-Fuß-Standardcontainer mit 239 cm Innenhöhe passen fünf Lagen übereinander, zusammen 200 cm; 39 cm bleiben frei. Im High Cube mit 270 cm sind es sechs Lagen mit 240 cm, und 30 cm bleiben frei. Die zusätzliche Höhe reicht also für eine volle Lage mehr.
Pro Lage passen 100 Kartons: ⌊1.203 ÷ 60⌋ × ⌊235 ÷ 40⌋ = 20 × 5. Der Rechner für die Containerbeladung kommt mit 700 eingegebenen Kartons – mehr, als in jeden der beiden Container passen – auf folgende Höchstmengen:
- Drehen erlaubt: 550 Kartons im Standardcontainer (78,1 % des Volumens) gegenüber 650 im High Cube (81,7 %), also etwa 18 % mehr.
- Nur aufrecht: 500 gegenüber 600 Kartons, also 20 % mehr.
Beide Rechnungen lassen sich direkt nachstellen: 700 Kartons im 40-Fuß-High-Cube und 700 Kartons im 40-Fuß-Standardcontainer. Die Kartons, die keinen Platz finden, zeigt der Rechner als nicht geladen an.
Der Vorteil hängt allerdings von der Kartonhöhe ab. Bei 55 cm hohen Kartons ergeben 239 cm vier Lagen und 270 cm ebenfalls vier – der High Cube bringt dann nichts. Die zusätzliche Höhe zahlt sich nur aus, wenn sie eine weitere Lage vollmacht. Genau diese Resthöhen unterschlägt eine reine Volumenrechnung, während die Ladesimulation sie berücksichtigt. Warum sich das Nennvolumen nie ganz füllen lässt, erklärt der Leitfaden Wie viel cbm passen in einen Container?
Wenn Sie zuerst nur das Gesamtvolumen ermitteln möchten, hilft der CBM-Rechner. Das Beispiel dort rechnet mit einer anderen Menge, nämlich 500 Kartons desselben Formats à 8 kg: Das ergibt 48 m³ und 4.000 kg. Nach reinem Volumen schlägt der Rechner dafür zwei 20-Fuß-Standardcontainer oder einen 40-Fuß-Standardcontainer bzw. High Cube vor.
Typische Fehler bei der Planung
- Nenngröße oder Außenmaß statt Innenmaß: Eine Kiste, die auf die 12,192 m Außenlänge eines 40-Fuß-Containers zugeschnitten ist, passt nicht in rund 12,03 m Innenlänge. Die Folge: Die Ware muss umgepackt werden, der Cut-off ist verpasst, die Sendung verspätet sich.
- Türöffnung übersehen: Ein Stück, das im Innenraum Platz hätte, kommt nicht durch die Tür. Dann muss kurzfristig ein Open-Top-Container oder Flat Rack her – mit eigenem Angebot und Zusatzkosten.
- Kühlcontainer mit Standardmaßen geplant: Wer das Volumen eines 20-Fuß-Standardcontainers ansetzt, obwohl ein Kühlcontainer gebucht ist, lässt nach Volumen gerechnet rund 16 % der Ware auf der Rampe stehen (33,2 zu 28,0 m³).
- Maximale Nutzlast als Ladeziel: Wird der Container bis zur Nutzlast aus dem Datenblatt beladen, droht auf der Straße Überladung. Das kann ein Bußgeld nach sich ziehen, und ein Teil der Ware muss auf einen zweiten Lkw umgeladen werden – dieselbe Strecke wird dann zweimal bezahlt.
- Knappe Maße nach Tabellenwerten geplant: Bleiben nur etwa 5 cm Luft, reicht der Tabellenwert nicht. Hier sollten Sie die Maße des konkreten Containers bei der Reederei erfragen.
Welcher Container passt? Der Engpass entscheidet
- Volumen: Als Faustregel aus der Praxis – Richtwerte, keine Zusage – gelten für Kartonware bis etwa 26 m³ ein 20-Fuß-Standardcontainer, bis etwa 56 m³ ein 40-Fuß-Standardcontainer und bis etwa 66 m³ ein 40-Fuß-High-Cube. Diese Werte liegen bewusst unter den Nennvolumen von 33,2, 67,7 und 76,3 m³. Die Hintergründe erklärt Wie viel cbm passen in einen Container?
- Gewicht: Schwere, dichte Ware kann in zwei 20-Fuß-Containern besser aufgehoben sein als in einem 40-Fuß-Container, weil sich das Gewicht so auf mehr Achsen verteilt.
- Größe einzelner Packstücke: Was über die Türöffnung des Standardcontainers von 234 × 228 cm hinausgeht, gehört in einen Open-Top-Container oder auf ein Flat Rack.
- Menge: Bei kleinen Mengen ist eine LCL-Sendung häufig günstiger als ein eigener 20-Fuß-Container als FCL. Wo die Grenze liegt, hängt von den aktuellen Raten ab – siehe FCL und LCL.
Wie Ihre Kartons in einen bestimmten Container passen, prüfen Sie am schnellsten im Rechner für die Containerbeladung. Geben Sie Maße, Gewicht und Stückzahl ein: Der Rechner sucht die beste Ausrichtung und zeigt, ob zuerst das Volumen, das Gewicht oder die Stückzahl die Grenze setzt.
Welche Innenmaße hat ein 40-Fuß-Container?
Ein 40-Fuß-Standardcontainer misst innen etwa 1.203 × 235 × 239 cm (L × B × H). Die Türöffnung beträgt 234 × 228 cm, das Innenvolumen 67,7 m³. Das sind typische Werte: Je nach Hersteller und Baujahr weicht der einzelne Container um einige Zentimeter ab.
Was ist der Unterschied zwischen einem 40-Fuß-Standardcontainer und einem 40-Fuß-High-Cube?
Nur die Höhe. Die Grundfläche ist gleich, der High Cube ist innen rund 30 cm höher (270 statt 239 cm) und bietet 76,3 statt 67,7 m³, also 8,6 m³ mehr. Die Tara liegt mit 3.880 kg nur 180 kg über der des Standardcontainers (3.700 kg). Bei der maximalen Nutzlast hängt es von Reederei und Container ab: In der Tabelle dieses Leitfadens hat der High Cube mit 28.620 kg 180 kg weniger als der Standardcontainer mit 28.800 kg, bei manchen Reedereien ist es umgekehrt.
Wie viel Gewicht darf in einen 20-Fuß-Container?
Die maximale Nutzlast eines 20-Fuß-Standardcontainers liegt bei rund 28.200 kg; Reedereien geben je nach Container 28.130 kg oder 28.330 kg an. Diese Zahl ist die Grenze der Konstruktion, nicht das Ladeziel. Entscheidend ist oft der Straßentransport: In der EU sind für Container im kombinierten Verkehr mit dreiachsiger Zugmaschine und zwei- oder dreiachsigem Auflieger 44 t Gesamtgewicht erlaubt, für übliche Fünf- und Sechsachser 40 t. Prüfen Sie deshalb zuerst, was auf dem Lkw-Abschnitt zulässig ist.
Was bedeuten Innenmaß, Außenmaß und Türöffnung beim Container?
Das Außenmaß ist durch ISO 668 festgelegt und weltweit gleich, z. B. 12,192 m Länge und 2,438 m Breite beim 40-Fuß-Container. Das Innenmaß ist der tatsächliche Laderaum; die Norm schreibt dafür nur Mindestwerte vor, der genaue Wert hängt vom Hersteller ab. Die Türöffnung ist der Querschnitt, durch den die Ware in den Container gelangt, und fällt kleiner aus als der Innenquerschnitt. Für die Ladeplanung zählen Innenmaß und Türöffnung. Bleibt bei einem Packstück nur etwa 5 cm Luft, sollten Sie die Maße des konkreten Containers bei der Reederei erfragen.
Wie groß ist die Türöffnung eines Containers?
Beim 20- und 40-Fuß-Standardcontainer beträgt die Türöffnung etwa 234 × 228 cm (B × H), beim 40-Fuß- und 45-Fuß-High-Cube etwa 234 × 257,7 cm. Die Tür ist damit rund 11 cm niedriger als der Innenraum eines Standardcontainers, beim High Cube rund 12 cm. Für sperrige Einzelstücke ist deshalb die Tür das Maß, nicht der Innenraum. Was nicht durch die Tür passt, wird im Open-Top-Container von oben per Kran geladen oder auf einem Flat Rack ohne Seitenwände verschifft.
Wie hoch ist ein High-Cube-Container innen?
Ein 40-Fuß-High-Cube ist innen etwa 270 cm hoch, rund 30 cm mehr als ein Standardcontainer mit 239 cm. Die Türöffnung ist 257,7 cm hoch. Bei Kartons mit 40 cm Höhe passt damit eine komplette Lage mehr hinein: sechs statt fünf. Für leichte, voluminöse Ware ist der High Cube deshalb meist die erste Wahl.
Welche Maße hat ein Open-Top-Container?
Ein 40-Fuß-Open-Top-Container misst innen etwa 1.202,2 × 235,0 × 234,8 cm, die Türöffnung beträgt 234 × 228 cm und das Innenvolumen 66,3 m³. Die Tara liegt bei 3.880 kg, die maximale Nutzlast bei 26.600 kg. Das Dach lässt sich abnehmen, sodass Ware, die nicht durch die Tür passt, per Kran von oben eingesetzt werden kann.
Warum ist ein Kühlcontainer innen kleiner?
Das Kühlaggregat sitzt an einer Stirnseite, Wände und Decke sind isoliert, und der Boden hat T-Profile für die Luftzirkulation. Außerdem darf nur bis zur markierten Ladelinie gestaut werden, damit die Luft zirkulieren kann. Ein 20-Fuß-Kühlcontainer misst innen etwa 542,5 × 228,6 × 226,1 cm bei 28,0 m³, 3.080 kg Tara und 27.400 kg Nutzlast. Ein 40-Fuß-High-Cube-Kühlcontainer misst etwa 1.158 × 229 × 250 cm bei 67,0 m³, 4.620 kg Tara und 29.380 kg Nutzlast. Wer einen Kühlcontainer mit den Maßen eines Standardcontainers plant, bekommt nicht alles hinein.
Wo steht die Tara eines Containers?
Die Tara, also das Eigengewicht des leeren Containers, steht zusammen mit dem zulässigen Gesamtgewicht in den Betriebsaufschriften nach ISO 6346 außen am Container, meist an der Tür. Das CSC-Schild nennt das zulässige Gesamtgewicht, aber keine Tara. Wird die bestätigte Bruttomasse (VGM) nach Methode 2 ermittelt, also aus dem Gewicht aller Packstücke und Materialien plus Tara, gilt die am Container angegebene Tara und nicht ein Tabellenwert.